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Donauanlieger
e. V. Brückenproblematik / Brückenpläne der Stadt Regensburg |
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Unterthemen zur Brückenproblematik
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Ursprung aller Überlegungen zu einem Brückenneubau über die Donau (als Ersatz für die Steinerne Brücke) ist die Beschlussvorlage für den Stadtrat vom März 2003, bei der 5 Varianten untersucht wurden. Weiterverfolgt wurden davon noch 2 Varianten, die sog. Osttrasse und die sog. Westtrasse, die in der Beschlussvorlage für den Stadtrat vom 21. April 2004 ausführlich dargestellt sind. Dazugekommen ist das sog. Provisorium, das weitgehend mit der Osttrasse identisch ist. Somit sind folgende 3 Brückenneubau-Projekte in der Diskussion: Westtrasse (favorisiert) Provisorium (aus für Provisorium ist im Oktober 2008 gekommen) Von Günther Riepl (Stadtrat) wurde ein Tunnel unter der Donau vorgeschlagen, in dem ein spurgeführter Bus fahren soll: Am 14.10.2008 wurde eine neue Beschlussvorlage des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr, Umwelt- und Wohnungsfragen im Stadtrat beraten und mit großer Mehrheit angenommen. Folgende wichtige Aussagen sind die Grundlage für das weitere Vorgehen:
4.1 Nibelungenbrücke und Steinerne Brücke als dauerhafte
Alternative ausgeschlossen
Wie oben bereits
aufgeführt sind die
Nibelungenbrücke (auch mit einem Ausbau der Frankenstraße mit Busspuren)
wegen der Netzauswirkungen und die Steinerne Brücke aufgrund der
dauerhaften Vollsperrung nach deren Sanierung keine Alternative für
die altstadtnahe Donauquerung.
Andere Donauübergänge könnten zwar im Einzelfall – z.B. wie erwähnt für
Kurse von Schulwegfahrten – als Alternative genutzt werden, entsprechen
aber in ihrer
Leistungsfähigkeit nicht dem zentralen,
auf die Altstadt bezogenen Donauübergang wie es die Steinerne Brücke war.
Damit ist es
unausweichlich, die Diskussion über die bereits in der Bürgerschaft
bekannten Alternativen wieder aufzunehmen.
Insbesondere im Rahmen des PlanungsDialoges wurden neben der
„Brückeninstandsetzung mit Ertüchtigung für erneuten Busverkehr“ und der
„Umleitung der Busse über bestehende Brücken und Straßentrassen“ folgende
Möglichkeiten benannt und diskutiert:
§
Osttrasse mit Brückenneubau vom Gries zum Unteren Wöhrd
§
Westtrasse mit Neubau und Versatz Eiserner Steg
4.2.1 Allgemeines Beide o.g. Brückenvarianten haben die Belange des Hochwasserschutzes zu berücksichtigen. Damit muss nach derzeitigem Sachstand die Unterkante der Brücke im Bereich der Brückenwiderlager ein – mit Zustimmung der Wasserwirtschaftsverwaltung - reduziertes Freibordmaß von 30 cm über dem Stand des hundertjährlichen Hochwassers (HW 100) einhalten. Verluste an Retentionsflächen sind auszugleichen. Für die Flusspfeiler in Flussmitte ist ein Freibord von mindestens 50 cm erforderlich. Da beide Brücken letztlich die Bundeswasserstraße Donau tangieren sind auch Vorgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu berücksichtigen. Insbesondere für die Westtrasse ergeben sich hierbei weitere Randbedingungen: Zwischen den Flusspfeilern wird eine Mindestdurchfahrtsbreite von 40 m gefordert. Die Durchfahrtshöhe an den Rändern dieses 40m–Bereichs soll 6,50 m über Mittelwasser betragen, um die Erreichbarkeit des Wehres für diesen Wasserstand von Unterstrom sicherstellen zu können. .......... 6. Weiteres Vorgehen: Die städtebauliche und naturräumliche Situation mit dem denkmalpflegerisch außerordentlich bedeutsamen Stadtprospekt zu beiden Seiten der Donau und den Donauinseln als wichtigem Natur- und Erholungsraum im Herzen der Stadt erfordert jedoch beim Bau einer neuen Donauquerung größtmögliche Sorgfalt in der Abwägung funktionaler, verkehrsplanerischer, stadtgestalterischer, städtebaulicher, denkmalpflegerischer, naturschutzfachlicher und wirtschaftlicher Belange. Deshalb schlägt die Verwaltung ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren vor, um optimale Lösungen für die Integration des neuen Brückenbauwerks zu finden. Zunächst sollen unterschiedliche konstruktive und gestalterische Konzepte jeweils zu beiden Brückenstandorten von den Teilnehmern erarbeitet und visualisiert werden. Für einen Brückenschlag sollen also sowohl für die Ost- als auch die Westtrasse die technischen und gestalterischen Spielräume ausgelotet werden. Das Ergebnis der ersten Wettbewerbsstufe ist dem Stadtrat zur Entscheidung über die weiter zu verfolgende Trasse vorzulegen. In der 2. Wettbewerbsstufe sind dann von den Teilnehmern des Wettbewerbes Realisierungsentwürfe für die ausgewählte Trassenvariante zu erarbeiten. Um die notwendigen Vorarbeiten schnellstmöglich auf den Weg zu bringen, ist als Erstes ein geeignetes Büro zur Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbsverfahrens zu beauftragen. Das Welterbezentrum der UNESCO hat sich offen für verschiedene Planungsvarianten gezeigt. Das gesamte Wettbewerbsverfahren soll unter Beteiligung eines von der UNESCO beauftragten ICOMOS Vertreters abgewickelt werden, um damit die UNESCO in die Auswahlprozesse möglichst frühzeitig einzubinden und Konflikten vorzubeugen. Die UNESCO wird auf der Basis der Beschlussfassung des Ausschusses vom 14.10.08 auf offiziellem Wege über die Planungen informiert. Vor der Entscheidung über die Einleitung des zweistufigen Wettbewerbs sollen jedoch zunächst die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Sachstand und die geplante Vorgehensweise informiert werden. Das Ergebnis der Bürgerinformationsveranstaltung wird anschließend zeitnah dem Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr, Umwelt- und Wohnungsfragen vorgelegt."
Der Stadtrat hat der Beschlussvorlage zugestimmt (auch mit den Stimmen der SPD)!! Grund dafür war auch ein Gutachten von der Planungsgruppe Nord/Kassel, das von der Stadt in Auftrag gegeben wurde. Nach Meinung der Donauanlieger ist dieses Gutachten durchaus angreifbar und teilweise schon überholt (durch die Entscheidung die Pfaffensteiner-Brücke mit in den RVV mit einzubeziehen). Wir werden dazu in Kürze an dieser Stelle dazu Stellung nehmen.
Also:
Weitere Informationen: Dokumente Von den Donauanliegern zusammengestellte Presseberichte Regensburg Digital Laufend aktuelle Berichte / schnelle umfassende Information Gutachten der Planungsgruppe Nord/Kassel vom 14.10.2008 Stadt Regensburg Beschlussvorlage 14. Oktober 2008 Top 2 Stadt Regensburg Beschlussvorlage 14. Oktober 2008 Top 5 Stadt Regensburg Beschlussvorlage 2003 Stadt Regensburg Beschlussvorlage vom 21. April 2004 Stadt Regensburg Verkehrsfreistellung 2006 Stadt Regensburg Provisorium 2006
Auswirkungen der techn. Randbedingungen auf die
Rampenhöhen und Rampenlängen und somit auf das Stadtbild bei der
favorisierten Westtrasse:
Hinweis:
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