Donauanlieger e. V.

Brückenproblematik

 

Home
Aktuell
Verein
Brückenproblematik
Kontakt
Impressum

 

Unterthemen zur Brückenproblematik

Brückenproblematik
Brückenpläne
Chronologie
Planungsdialog
Bürgertrasse
Bürgerbündnis
Dokumente

 

So unbestritten die Notwendigkeit der Sanierung der Steinernen Brücke ist, desto gegensätzlicher gehen die Meinungen auseinander welche Auswirkungen diese Maßnahme auf die Neuordnung des öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) haben wird. Es ergeben sich zwei komplexe Fragestellungen, die miteinander verzahnt sind.

bullet

Welchen Verkehr soll die Steinerne Brücke nach der Sanierung aufnehmen?
Zwischenzeitlich ist die Entscheidung gefallen, die Steinerne Brücke dauerhaft für den motorisierten Verkehr zu sperren.. Damit wird eine langjährige Forderung der Donauanlieger erfüllt.

bullet

Wie gestaltet man die Verkehrsführung während und nach den Sanierungsarbeiten?

Die Chronologie der Thematik zeigt, dass der entscheidende Punkt der Problematik die Neuordnung der Trassenführung der Buslinien 4, 12, 13 und 17 ist. Die Vertreter der Stadt sind der Meinung, dass nur ein Brückenneubau also eine Ersatzbrücke im Altstadtbereich den ÖPNV in der jetzigen Qualität gewährleisten kann. Auch die Parteien sind unterschiedlicher Meinung, wie das Ergebnis einer Befragung zeigt, die wir im Oktober 2007 durchgeführt haben.

Die Donauanlieger, das Bürgerbündnis sowie große Teile der Regensburger Buerger sind der Meinung, dass durch intelligente Trassenführungen über die vorhandenen Donauübergänge ein Brückenneubau im sensiblen Altstadtbereich unnötig ist. Diese Linienführung der Busse wurde unter Bezeichnung Bürgertrasse ausgearbeitet und im Planungsdialog sowie bei Buergerversammlungen vorgestellt und erläutert.

 

Was wollen wir?

bullet

Eine schnelle Sanierung der Steinernen Brücke

bullet

Wir begrüßen die dauerhafte Freistellung der Steinernen Brücke vom motorisierten Verkehr

bullet

Den Schutz der Donauinseln und der Donauufer und Ihrer Bewohner

bullet

Eine Anbindung von Stadtamhof und des Busterminals an die Altstadt

 

Was wollen wir nicht?

bullet

Bauvorhaben, die große finanzielle Mittel für Bau und Unterhalt erfordern

bullet

Einen Brückenneubau, der zusätzlichen Verkehr in Wohngebiete bringt und hunderte von Bürgern belästigt

bullet

Einen Brückenneubau, der Infrastruktur erfordert, die Grünbereiche und Naherholungsgebiete nachhaltig beeinträchtigt

bullet

Bauvorhaben, die das historische Stadtbild der  Regensburger Altstadt zerstören

 

Wie erreicht man die genannten Ziele?

bullet

Durch Umleitung der Linien 4, 12, 13 und 17 auf die Pfaffensteiner Brücke und die Nibelungenbrücke

bullet

Durch Anpassung anderer Linien des ÖPNV an die Erfordernisse.

bullet

Durch die Anbindung von Stadtamhof an das Busnetz

 

Vorschlag zur Trassenführung:

Die Donauanlieger haben alle aktuellen Erkenntnisse und Randbedingungen erfasst, neu bewertet und umgesetzt. Daraus resultiert einneuer Vorschlag (28. September 2008) für die Trassenführung der zu verlegenden Buslinien 4, 12, 13 und 17 vor!

Studieren Sie unser neues Flugblatt und lesen Sie die Detailinformation auf unserer Seite >Bürgertrasse<!!!

 

Beschlussvorlage vom Oktober 2008 (vom Stadtrat genehmigt):

bullet

Von Seiten der Stadt werden mit Nachdruck Ersatzbrückenpläne verfolgt

bullet

Wunsch ist offenbar die Westtrasse

bullet

Für Osttrasse und die Westtrasse wird ein Wettbewerbsverfahren vorbereitet

 

Die Stellungnahme des Bayerischen Landesdenkmalamt:

Generalkonservator Professor Egon Greipl (Interview im Juni 2009):

 „Die ausführlich und vor Jahren abgegebene, sorgfältig begründete Beurteilung der Brückenplanungen durch das Bayerische Landesamt gilt unverändert“.

Die Beurteilung in Kürze:

Die Westtrasse wird „dezidiert abgelehnt“, die Osttrasse (Grieser Spitz) als „bedingt möglich“ beurteilt. Der Vorschlag Tunnellösung müsse untersucht werden.