Donauanlieger e. V.

Brückenpläne / Osttrasse

 

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Diese Trasse soll vom Gries (im Modell links unten) zur Maffeistraße (im Modell rechts oben) führen!

 

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Zitat aus der Beschlussvorlage vom 14.10.2008

 

"4.2.2 Osttrasse: Die neue Brücke zwischen Gries und Unterer Wöhrd Bei Realisierung der Osttrasse würden die Busse über die Gräßlstraße zur Grünanlage am Gries geführt. Die Trasse könnte mit dem Betriebsweg der Anlegestelle gebündelt und mit den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen für Stadtamhof an dieser Stelle kombiniert werden. Aufgrund der Eingriffe in den hier vorhandenen Grünbestand und die Beeinträchtigung der Naherholungsfunktion werden für diese Lösung die naturschutzfachlichen Belange sehr kritisch bewertet. Der Landesdenkmalrat hat bisher der Osttrasse, die ja lediglich den altstadtferneren Donaunordarm überbrückt, den Vorzug gegenüber der Westtrasse gegeben: Die Osttrasse tritt beim Blick auf die Altstadtsilhouette nicht in Erscheinung. Damit sind bei einer Brücke zwischen Gries und Unterem Wöhrd vorrangig landschaftsrelevante und naturschutzfachliche Belange in die Gesamtabwägung einzustellen. Eine erste artenschutzrechtliche Untersuchung hat schon gezeigt, dass hier nicht unerhebliche Belange betroffen wären. Allerdings sollte auch die Bedeutung der in der Kernzone des Welterbe liegenden Freiräume unter denkmalpflegerischen Aspekten nicht unbeachtet bleiben."

 

Zitatende.

 

Der geplante Brückenneubau wird eine der schönsten innerstädtischen Parkanlagen unwiederbringlich zerstören!

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Die Parkanlagen auf den Donauinseln und an den Donauufern sind wichtige Naherholungsgebiete der Bewohner der Regensburger Innenstadt. Sie sind wesentliches Element für die Lebensqualität der Bewohner unserer Stadt.

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Eine Straße, die wie geplant auf Stelzen den gesamten Park durchschneidet, und ihn mit Staub, Lärm, und Abgasen belastet, würde diesen unwiederbringlich zerstören. Eine Zerstörung dieser Parkanlagen zeugt nicht von Zukunftsorientierung sondern von Leichtfertigkeit im Umgang mit den wertvollsten Ressourcen unserer Stadt.

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Auch der Bereich des südlichen Donauufers ist eine wichtige Naherholungszone, die von einer Vielzahl von Spaziergängern genutzt wird und erst vor wenigen Jahren mit Badebuchten aufgewertet wurde.

 

Es besteht keine zwingende Notwendigkeit für einen neuen Donauübergang!

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Vor wenigen Jahren erst wurde mit Millionenaufwand die Nibelungenbrücke saniert und mit eigenen Busfahrbahnen ausgestattet, die auch von den zur Zeit über die Steinerne Brücke fahrenden Bussen benutzt werden könnten.

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Es ist bisher kein Konzept entwickelt worden, wie die vier Buslinien, die bisher über die Steinerne Brücke verlaufen, über die vorhandenen Donauübergänge geführt werden können.

 

Schutz und Bewahrung der Regensburger Donauufer Fußgänger, insbesondere unsere Kinder sind gefährdet, da der Verkehr direkt an Kinderspielplätzen und Häusern vorbeiführt!

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Nach den Plänen vom September 2004 sollen direkt vor dem Kinderspielplatz am Grieser Spitz die Abfahrtsrampe des Brückenbauwerks vorbeiführen. Die geplante Trasse soll auf dem Hochwasserdamm entlang des Regens weiterführen, dem einzigen fußläufigen Zugang aus Norden zu den Parkanlagen am Donauufer ist. Eine Verkehrsplanung, die solche Gefahren für Fußgänger toleriert, ist rundherum abzulehnen!

 

Für die „verkehrsärmste Brücke Mitteleuropas“ dürfen keine Steuergelder verschwendet werden!

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Wir brauchen kein Geld für eine verkehrsarme Brücke, sondern für die Ausbildung unserer Kinder, für moderne Schulen,

 

Denkmalschutz wird mit zweierlei Maß gemessen!

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Eine massive Betonbrücke ist nicht vereinbar mit der Kleinteiligkeit der Buerger- und Fischerhäusern im östlichen Teil Stadtamhofs. Die Häuser am Gries stehen entweder unter Ensembleschutz oder sind als Einzeldenkmäler ausgewiesen.

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Das bedeutet, dass jeder Umbau, jede Renovierung, die Sanierung von Kaminen und selbst der Fassadenanstrich nur mit der Zustimmung des Denkmalamtes durchgeführt werden dürfen, damit das Denkmal erhalten bleibt und insbesondere das Stadtbild nicht beeinträchtigt wird.

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Desto weniger können wir jetzt verstehen, dass dieses einzigartige Ensemble jetzt hinter einem Brückenbauwerk versteckt werden soll.

 

Der geplante Brückenneubau wird eine der schönsten innerstädtischen Parkanlagen unwiederbringlich zerstören!

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Die Parkanlagen auf den Donauinseln und an den Donauufern sind wichtige Naherholungsgebiete der Bewohner der Regensburger Innenstadt. Sie sind wesentliches Element für die Lebensqualität der Bewohner unserer Stadt.

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Eine Straße, die wie geplant auf Stelzen den gesamten Park durchschneidet, und ihn mit

Staub, Lärm, und Abgasen belastet, würde diesen unwiederbringlich zerstören. Eine Zerstörung dieser Parkanlagen zeugt nicht von Zukunftsorientierung sondern von Leichtfertigkeit im Umgang mit den wertvollsten Ressourcen unserer Stadt.

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Auch der Bereich des südlichen Donauufers ist eine wichtige Naherholungszone, die von einer Vielzahl von Spaziergängern genutzt wird und erst vor wenigen Jahren mit Badebuchten aufgewertet wurde. Es besteht keine zwingende Notwendigkeit für einen neuen Donauübergang!

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Vor wenigen Jahren erst wurde mit Millionenaufwand die Nibelungenbrücke saniert und mit eigenen Busfahrbahnen ausgestattet, die auch von den zur Zeit über die Steinerne Brücke fahrenden Bussen benutzt werden könnten.

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Es ist bisher kein Konzept entwickelt worden, wie die vier Buslinien, die bisher über die Steinerne Brücke verlaufen, über die vorhandenen Donauübergänge geführt werden können.

 

Fazit

Die Steinerne Brücke ist dauerhaft für den motorisierten Verkehr zu sperren. Die dadurch erforderliche Neutrassierung von 4 Buslinien ist ohne einen Brückenneubau über den Gries durchzuführen.

 

Es ist bestimmt nicht leicht, die betreffenden Buslinien neu zu führen, aber das Ziel muss sein, vorhandene Donauübergänge zu nutzen.

 

Parkanlage und das Gebäudeensemble „Am Gries“ werden durch den Brückenneubau geschädigt.

 

Nehmen wir den Denkmal- und Naturschutz ernst und verhindern die dauerhafte und

unwiederbringliche Störung unseres historischen Stadtbildes

 

 

In einem Flugblatt sind Argumente gegen die Osttrasse zusammengefasst.